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Kurse

(Grundkurs Welpen)

Welpen ab dem ca. 3 Monat

Teilnahmevoraussetzung:
Erstgespräch (siehe rechts),
keine Vorkenntnisse erforderlich.
Teilnehmer:
maximal 8 Teams 
Ort:
Waldtrainingsplatz Bad Laasphe
Preise:
10er Karte für 100,00 EUR*
1 Stunde 12,00 EUR*
(nur Barzahlung)

* alle Preise incl. ges. MwSt.


(Basiskurs)

Für Junghunde ab dem 5. Monat und erwachsene Hunde.

In diesem Kurs wird das in den Grundkursen gelernte vertieft.

Teilnahmevoraussetzung:
Einer der Grundkurse wurde bereits besucht.
Teilnehmer:
maximal 8 Teams 

Ort:
Waldtrainingsplatz Bad Laasphe

Preise:
10er Karte für 100,00 EUR*
1 Stunde 12,00 EUR*
(nur Barzahlung)

* alle Preise incl. ges. MwSt.


(nonverbale Erziehung)

Bronze/Silber/Gold-Kurs
Anmeldung erforderlich



Teilnahmevoraussetzung:
Bestandene Begleithundeprüfung
Teilnehmer:
maximal 10 Teams

Ort:
Waldtrainingsplatz Bad Laasphe

Preise:
10er Karte für 100,00 EUR*
1 Stunde 12,00 EUR*
(nur Barzahlung nach jeder Stunde)

* alle Preise incl. ges. MwSt.


(Prüfungskurs Begleithund)

Fortgeschrittene



Teilnahmevoraussetzung:
Einer der Grundkurse wurde bereits besucht.
Teilnehmer:
maximal 6 Teams

Orte:
Waldtrainingsplatz Bad Laasphe,
Hundeplatz Erndtebrück
und in der Stadt

Preise:
10er Karte für 100,00 EUR*
1 Stunde 12,00 EUR*
(Barzahlung bei Anmeldung)

* alle Preise incl. ges. MwSt.


Rosi bleibt ganz cool ...

Bullterrier-Hündin muss im "Wesenstest" ihre Gutmütigkeit beweisen.
Rosi ist ein Herz von einem Hund: verspielt, anhänglich und absolut verträglich mit anderen Hunden. Und dennoch gilt sie per Definition als gefährlich.
Denn Rosi ist ein Bullterrier und fällt damit unter die Einstufung der hessischen Hundeverordnung (Kampfhundeverordnung).

"Für uns bedeutet das, dass wir Rosi mit spätestens 16 Monaten bei einem anerkannten Prüfer zum Wesenstest vorgeführt haben müssen", erklärt ihr Herrchen Ray Gramatzki aus Hommertshausen. Anhand dieses Tests soll das Aggressions-Potenzial der als gefährlich eingestuften Hunde herausgefunden werden.

Dazu müssen die Tiere verschiedene Aufgaben absolvieren, die aus dem Alltag gegriffen sind. "Zum Beispiel kommt eine Frau mit einem schreienden Kind auf uns zu", erklärt Gramatzki eine der Übungen. Der Hund darf dann zwar schauen, aber nicht bellen oder gar nach dem Kind schnappen. In einer anderen Situation stolpert ein älterer Herr direkt vor dem Hund und liegt am Boden. Auch hier muss Rosi Ruhe bewahren und am besten still sitzen bleiben.

Darüber hinaus geht der Prüfer mit einem Stock oder Regenschirm auf den Hund los und auch der Begegnungsverkehr mit anderen Hunden steht auf dem Prüfungsplan. Rosi hat all diese Situationen mit Bravour gemeistert und wurde für ihr ruhiges Verhalten sogar mit der Bestnote bewertet.

Das sei auch ein Stück weit das Verdienst von Hundetrainer Axel Wöhr, sagt Gramatzki. Der bietet in seiner Hundeschule in Weifenbach nämlich Vorbereitungskurse für den Wesenstest an. "Im Grunde handelt es sich dabei um ein Aufbautraining", verrät Wöhr. Je früher die Hunde damit beginnen, desto einfacher ist es, sie zu erziehen. Am Anfang steht dabei ein Gespräch mit dem Hundehalter und eine erste Begutachtung des Hundes.

Erst danach entscheidet Wöhr, ob überhaupt ein Training begonnen werden soll. "Denn es gibt durchaus Fälle, da erachte ich das nicht als sinnvoll", erklärt er - und die liegen oft im Verhalten der Halter begründet. Wöhr: "Ich denke, kein Hund ist an sich aggressiv, aber ein Halter kann auch den friedlichsten Hund aggressiv machen." Ist die Entscheidung für eine Aufnahme gefallen, beginnt das Training zunächst mit der Sozialisierung des Hundes - sprich: dem Kontakt mit anderen Hunden.

Sobald die Tiere auf dem Gelände frei miteinander herumtollen und spielen können, ohne gegenseitig Aggressionen zu zeigen, sei der Grundstein für die Arbeit gelegt. Daran schließen sich dann verschiedene Übungen an, wie sie auch bei dem Wesenstest erfolgen.

So werde der Hund Schritt für Schritt vorbereitet und lerne, die entsprechenden Situationen als vollkommen normal kennen, erklärt Wöhr. Ist der Wesenstest erst einmal bestanden, bedeutet das allerdings nicht, dass der Hund damit vom Generalverdacht freigesprochen wäre. "Wir müssen alle vier Jahre erneut zum Wesenstest antreten, um zu zeigen, dass sich Rosis Verhalten nicht verändert hat", sagt Ray Gramatzki.

Sollte dann doch einmal etwas vorfallen, ein Hund etwa einen anderen oder gar einen Menschen beißen, müssen die Halter mit erheblichen Strafen rechnen. "Zunächst wird die Hundesteuer deutlich erhöht, und im schlimmsten Fall können die Hunde ihren Besitzern weggenommen und ins Tierheim gegeben werden", erklärt Gramatzki.

Hunde, die durch Beißen auffällig werden, müssen ebenfalls zum Wesenstest

Deren Zukunft sehe dann nicht sonderlich rosig aus. Während der Wesenstest für die unter der Hundeverordnung aufgeführten Tiere Pflicht ist, kann er aber auch anderen Hunden auferlegt werden.

Wenn etwa ein Beißunfall vorliegt, werden die Halter von ihren jeweiligen Ordnungsämtern aufgefordert, den Hund zum Test vorzuführen. Denn ab diesem Moment gilt dann auch der bis dato brave Hund als potenziell gefährlich und muss dieselbe Prozedur über sich ergehen lassen, wie die per se eingestuften Tiere.

Von Sascha Valentin

Axel Wöhr (rechts) stellt eine typische Situation nach, wie sie auch beim Wesenstest abgefragt wird: Mit einem Regenschirm geht er auf Bullterrier-Hündin Rosi und Herrchen Ray Gramatzki zu.

"Rosi bleibt ganz cool"

Auch bei direkten Begegnungen mit anderen Hunden muss Rosi Ruhe bewahren und sitzen bleiben.



Die Ziele der Hundeschule

Die Anforderungen an unsere Hunde in der heutigen Zeit sind hoch. Sie sollen treue Begleiter sein, die sich problemlos in unser Alltagsleben integrieren. Wie aber können wir unseren Hunden verständlich machen, was wir von ihnen möchten?

Es gibt heutzutage verschiedenste Methoden und Ansätze in der Hundeerziehung und viele davon funktionieren. Unsere Methode orientiert sich an der natürlichen Veranlagung des Hundes, sich in Sozialstrukturen einzufügen.

Um ein besseres Verständnis für das Verhalten des eigenen Hundes zu entwickeln ist es hilfreich, das Zusammenleben in einem Hunderudel näher zu betrachten.

Bindung und Motivation

Je stärker die Bindung, desto größer die Motivation.

Da Hunde sehr soziale Wesen sind, ist eine starke, soziale Bindung zwischen Halter und Hund das A und O, damit ein Lob funktioniert.
Daher sollte man für den Hund eine Führungspersönlichkeit sein, die nicht streng und aggressiv, sondern liebevoll eine Richtung vorgibt.
Der Halter muss für den Hund verlässlich und authentisch sein, so dass er sich an ihm orientieren kann.
Wenn solch eine Bindung da ist, dann ist die Motivation zu gehorchen groß.


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35216 Biedenkopf-Weifenbach

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